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- 9.3.2008: Bergbaukrise
- 13.2.2008: Durch Toilettenpapier 7,3 Millionen Euro Schulden????
- 12.2.2008: Gewalt im Saarland
- 8.2.2008: Landessportverband Saar startet Plakat-Kampagne zum Jugendschutz
- 6.2.2008: Dünne sind teurer als Dicke
- 4.2.2008: Wer ist eigentlich schlimmer, ein anonymer Schreiber oder derjenige, der dies nicht verurteilt?
- 2.2.2008: Anonyme Ratschläge, oder besser gesagt anonymer Terror?
- 1.2.2008: Deutsche Stromnetze immer häufiger am Limit
- 31.1.2008: Umfrage: Beamte wollen mehr nach Leistung bezahlt werden
- 30.1.2008: Gebührenerhöhung ohne Ende?!
Blogroll
Landessportverband Saar startet Plakat-Kampagne zum Jugendschutz
Der Landessportverband Saar hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, der DEHOGA Saar und dem Landesjugendring Saar in dieser Woche eine Plakataktion gestartet.
Ziel ist die aktuellen Jugendschutzbestimmungen in die zahlreichen gastronomischen Betriebe und die Vereins und Jugendheime des Sarlandes zu transportieren.
Quelle: Landessportverband Saar http://www.lsvs.de
Jugendschutz ist ein Thema das alle ernst nehmen sollten. Es wird oft viel zu leichtfertig mit der Droge Alkohol umgegangen. An allen Schachsportveranstaltungen des Saarländischen Schachverbandes herrscht seit vielen Jahren bereits ein absolutes Alkohol und Rauchverbot. Und dies bis in die untersten Spielklassen.
Aber die Sportveranstaltungen sind nur ein Thema, hier kann man von Veranstalterseite natürlich reglementierend eingreifen. Ziel muss es sein, auch in privaten Feiern dieser Thematik mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Alkohol ist ein gesellschaftliches Problem. Solange es als normal angesehen wird diese Droge zu konsumieren, solange wird auch die Jugend mit diesem Problem beschäftigt sein. Es geht nur über den Weg, dass die Erwachsenen einen sorgfältigen Umgang mit dem Alkohol vorleben.
Als mögliche Alternative wäre, wie in der Gesetzgebung zum Rauchen vorgemacht, eine gesetzliche Reglementierung des Konsums dieser Droge im öffentlichen Bereich anzusehen. Aber hier wären die Diskussionen wohl noch überwältigender wie die Diskussion über das Rauchverbot.
Angesichts der vielen Unfälle, die im Zusammenhang mit Alkoholgenuss zu verzeichnen sind, erscheint diese Diskussion aber überfällig. Auch ein guter Teil der Gewalt und Kriminalität, die von Jugendlichen ausgeht, steht in direktem Zusammenhang mit der leichten Erreichbarkeit der Droge Alkohol. Allzu oft werden auch harte alkoholische Getränke an Minderjährige ausgegeben. Nicht jeder Verkäufer eines Supermarktes fragt tatsächlich nach dem Ausweis.